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Mittelfeldspieler Ivan verlässt die Hafenstraße

Posted on 4. Januar 2017 by NOFB

Andreas Ivan verlässt den Traditionsverein von der Hafenstraße. Der Mittelfeldspieler und Rot-Weiss Essen haben den bis Sommer 2017 laufenden Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

„Wir haben immer gesagt, dass es nur Veränderungen in unserem Kader geben wird, wenn uns ein Spieler verlassen möchte. Das war bei Andi der Fall. Daher haben wir uns zusammengesetzt und uns letztendlich dazu entschieden, den Vertrag aufzulösen“, so Jürgen Lucas, Direktor Sport Senioren.

Andreas Ivan schloss sich RWE in der Winterpause der Saison 2015/16 an. Seitdem absolvierte er 23 Spiele für die Bergeborbecker in der Regionalliga West und erzielte dabei einen Treffer.

Rot-Weiss Essen dankt Andreas Ivan für seinen Einsatz für den Traditionsverein von der Hafenstraße und wünscht ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute.

Seumannstraße: Baubeginn für Begegnungsstätte

Noch im Frühjahr 2017 soll am Nachwuchsleistungszentrum von Rot-Weiss Essen an der Altenessener Seumannstraße eine neue Jugendbegegnungsstätte entstehen. Die Begegnungsstätte ist der letzte Baustein eines dreiteiligen Maßnahmenpakets, mit dem die Essener Chancen im Rahmen des Projekts ‚Lernort Seumannstraße‘ durch die Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Kinder und Jugendliche auf ihrem schulischen Bildungsweg fördern.

„Aus Kostengründen greifen wir auf eine Bauweise mit Containern zurück“, erklärt Klaus-Dieter Bastian, Architekt der circa 100 Quadratmeter großen Jugendbegegnungsstätte. Sechs Container werden insgesamt zum Einsatz kommen: vier große, zwei kleine. Räumlich hat diese Bauweise keine Nachteile, mit Wärmedämmung und einer Holzverkleidung wird die Fassade ergänzt: „So entsteht gleich eine angenehme Außenoptik“, weiß Diplom-Ingenieur Bastian. Das Haus wird großzügig verglast, hat zwei Eingänge sowie eine Terrasse an beiden Seiten. Hier können sich Eltern gut während der Spiele ihrer Kinder aufhalten, gleichzeitig bieten die Räume Platz für die Jugend- und Sozialarbeit der Essener Chancen in Form von Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe, Flüchtlingsarbeit und anderen Aktionen. Bewirtschaften lässt sich das Gebäude das ganze Jahr über: Im beheizten Innern sorgen Möblierung, Küche und eine eigene Bar für angenehme Atmosphäre.

Der erste Spatenstich erfolgte Mitte Dezember, abhängig von den Witterungsbedingungen ist im Frühjahr mit der Fertigstellung zu rechnen: „Wir haben uns vorgenommen, dass die Arbeiten Ende März 2017 abgeschlossen sind“, so Tani Capitain, Geschäftsführer der Essener Chancen. In dieser Zeit können die Sport- und Bäderbetriebe Essen dafür sorgen, dass parallel die Versorgungsleitungen für Strom, Gas, Wasser und Kommunikation gelegt werden.

Fußball und Förderung kombiniert

Der Bau der Jugendbegegnungsstätte bildet den Abschluss eines dreiteiligen Maßnahmenpakets, mit dem die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung das Nachwuchsleistungszentrum an der Seumannstraße für Bildungsarbeit aufwertet. Im ersten Schritt wurde ein vorhandenes, aber unbespielbares Kleinspielfeld durch einen neuen Bodenbelag renoviert. Zweitens bieten ein Projektkoordinator und eine pädagogische Fachkraft an allen Tagen der Woche eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung und Prüfungsvorbereitung sowohl für Nachwuchsspieler von Rot-Weiss Essen wie auch für weitere Kinder und Jugendliche an.

„Rot-Weiss Essen und Essener Chancen wollen Kinder und Jugendliche weiterführender Schulen über das sportliche Engagement hinaus darin unterstützen, ihren beruflichen und persönlichen Lebensweg zu finden“, erläutert Prof. Dr. Michael Welling, 1. Vorsitzender Rot-Weiss Essen und Essener Chancen, den Hintergrund des Projekts ‚Lernort Seumannstraße‘.

Susanne Dodt

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