Vereinsname
Hertha BSC
Gründungsdatum
14.07.2010
Farben
Blau-Weiß
Mitgliederzahl
18.350 (Abteilungen: Fußball, Boxen, Tischtennis, Kegeln) Stand: 23.06.2010
Anschrift
Hans-Braun-Straße (Friesenhaus 2)
14053 Berlin
Tel.Nr. 030/300928-0
Erfolge
Deutscher Meister 1930, 1931
Pokalfinale 1977, 1979, 1993 (Amateure)
Halbfinale UEFA-Pokal 1979
Zwischenrunde Champions League 2000
Liga-Pokal-Sieger 2001, 2002
Präsident
Werner Gegenbauer
Vizepräsident
Jörg Thomas
Geschäftsführer
Michael Preetz
Aufsichtsrat
Bernd Schiphorst, Andreas Schmidt, Scott Körber, Torsten-Jörn Klein
CEO
Ingo Schiller
Fanbetreuer
Donato Melillo, Andreas Blaszyk und Steffen Wirth
Offizielle Webseite(n)
www.herthabsc.de
Freundschaften
Karlsruher SC, FC Bayern München
Rivalitäten
Schalke 04, Blau-Weiß Berlin, Tennis Borussia Berlin, 1.FC Union Berlin, Eintracht Braunschweig, Energie Cottbus
Stadion / Standort
Olympiastadion, Olympischer Platz – 14053 Berlin
Stadiongeschichte
Die Stadt Berlin blickt auf eine lange traditionsreiche Sporthistorie zurück, die im Jahre 1811 von Turnvater Jahn, dem zu diesem Zeitpunkt noch staatsfeindliche Tendenzen zugeschrieben wurden, ins Leben gerufen wurde. Die demokratisch-patriotrische Begeisterung der damaligen Turner wandelte sich später durch gezielte Manipulationen in nationalistische Energien um und wurde für sportfremde Ziele missbraucht. Dieses sollte sich in der Folgezeit auch in der Architektur der Bauten und Kunstwerke auf dem Gelände des Olympiastadions niederschlagen, dessen Monumentalität als Ausdruck nationalsozialistischen Größenwahns gedeutet werden kann.
Trotz dieser dunklen Vergangenheit ist das Olympiastadion in den Köpfen der Menschen eine Stätte geblieben, die es in erster Linie auch darstellen soll: nämlich ein bei Sportlern wie Fans äußerst beliebter und stimmungsvoller Austragungsort großer Veranstaltungen wie z. B. des DFB-Pokalendspiels.
Das Olympiastadion zu Berlin wurde in der Zeit von 1934 bis 1936 für die Olympischen Spiele nach Entwürfen des Architekten Werner March erbaut. Der Bau der Natursteinarena verursachte Kosten in Höhe von 42 Millionen Reichsmark; an ihrer Entstehung waren mehrere Hundert Firmen beteiligt. Dem neuen Stadion mußte das zuvor hier beheimatete „Deutsche Stadion“ weichen, das ein Bauwerk seines Vaters Otto March war. Das Olympiagelände, das im Besitz des Staates war, umfaßt neben dem zentralen, oval-geformten Olympiastadion auch jeweils ein Hockey-, Schwimm- und Reitstadion sowie die Waldbühne. Reiht man die Zuschauersitze des Stadions aneinander, entspräche dies einer Länge von ca. 42 Kilometern: Die Symbolik dieses Maßes ist naheliegend – beträgt doch die Strecke des klassischen Marathon-Laufs 42,195 km. Die ovale Form der Arena wird lediglich durch das 25 Meter breite Marathon-Tor mit Feuerschale unterbrochen, das den Blick auf das Maifeld mit Glockenturm ermöglicht.
Während des zweiten Weltkrieges war das Olympiastadion den Bombardements der Alliierten ausgesetzt. Trotz einiger Beschädigungen war ein Wiederaufbau möglich, so dass das Stadion ein Symbol für den olympischen Gedanken darstellt, der trotz aller Stürme der Geschichte immer erhalten geblieben ist. Denn schon zu antiker Zeit war es ein ehernes Gesetz, dass bei olympischen Wettkämpfen alle Waffen zu schweigen hatten.
Im Jahre 1969 wurde die Aschenbahn durch eine Kunststoffbahn ersetzt. Weitere bauliche Veränderungen folgten 1974 in Gestalt einer 27 Millionen Mark teuren Modernisierung, in deren Folge die Acrylglasdächer, die Flutlichtanlage und auch die elektronische Anzeigetafel als auffallendste Merkmale errichtet wurden. Hierbei wurde auch der Architektur des einmaligen, unter Denkmalschutz stehenden Stadions Rechnung getragen. Zudem beherbergt der Bau das Landesleistungszentrum, das Aktiven verschiedener Sportarten erstklassige Trainingbedingungen bietet.
Anfahrt
Aus Richtung Norden
- A24 folgen bis zum Autobahnkreuz 26-Havelland, dort rechts halten und auf die A10 (Berliner Ring) Richtung Leipzig/Magdeburg/Potsdam wechseln.
- An der Ausfahrt B5 in Richtung Berlin-Spandau-Zentrum abfahren.
- Dem Straßenverlauf folgen bis zur Passenheimer Straße, dort links abbiegen.
- Weiter rechts in die Jesse-Owens-Allee und geradeaus auf die Trakehner Allee fahren – das Olympiastadion befindet sich auf der linken Seite. (Alternativ über das Dreieck Oranienburg auf die A111 Richtung Berlin-Zentrum, weiter über das Kreuz Reinickendorf zum Kreuz Charlottenburg und auf die A100 bis zur Ausfahrt Spandauer Damm / Kaiserdamm).
Aus Richtung Westen
- A2 bis zum Dreieck Werder, dann auf die A10 (Berliner Ring) Richtung Berlin-Zentrum.
- Am Autobahnkreuz Dreieck Drewitz auf die A115 (Richtung Berlin-Zentrum) wechseln.
- Am Dreieck Funkturm rechts halten und den Schildern der A100 bzw. Richtung Zentrum/Messedamm/Messegelände ICC folgen.
- Über den Messedamm auf die Masurenallee abbiegen.
- Im Kreisverkehr (Theodor-Heuss-Platz) die vierte Ausfahrt auf die Heerstraße (B2/B5) nehmen.
- Der Heerstraße bis zur Flatowallee folgen und direkt auf diese abbiegen – das Olympiastadion liegt dann direkt vor Ihnen.
Aus Richtung Süden
- A9 bis zum Dreieck Potsdam, dann auf die A10 (Berliner Ring).
- Von dort aus der Route wie aus Richtung Westen (über die A115 zum Dreieck Funkturm) folgen.
Wichtige Hinweise für Autofahrer an Spieltagen:
Tipp: Viele Fans und Besucher weichen auf das Parkhaus an den Spandau Arcaden aus und fahren von dort die wenigen Stationen mit der S-Bahn (S3/S9) zum Olympiastadion, um dem Abreiseverkehr und Staus unmittelbar um die Arena zu entgehen.
Parken: Direkt am Stadion (z. B. Parkplätze PO4 und PO5 am Olympischen Platz) stehen an Spieltagen nur begrenzte und gebührenpflichtige Parkflächen (ca. 10 Euro) zur Verfügung, die oft schnell belegt sind.
Öffentlicher Nahverkehr
Wer stressfrei und ohne Parkplatzsorgen zum Spiel von Hertha BSC anreisen möchte, nutzt am besten den ÖPNV. Das Olympiastadion Berlin ist hervorragend an das Berliner Schienennetz angebunden.
- Haupt-Umsteigepunkt Fernverkehr / Regionalverkehr: Für Bahnfahrer aus den Regionen ist der Bahnhof Berlin Zoologischer Garten eine zentrale Zielstation. (Hinweis für Fans aus Hamburg: Sonderzüge aus dem Norden enden in der Regel am Bahnhof Berlin-Spandau, von wo aus die Weiterfahrt ebenfalls direkt mit der S-Bahn möglich ist).
- Weiterfahrt mit der S-Bahn: Vom Zoologischen Garten (sowie von allen anderen Berliner Hauptverkehrsknotenpunkten wie dem Hauptbahnhof, Alexanderplatz oder Friedrichstraße) verkehren die S-Bahnlinien:
- S3 (Richtung Spandau)
- S9 (Richtung Spandau) An Spieltagen werden diese Linien häufig durch S-Bahn-Sonderzüge verstärkt.
- Zielbahnhof: Der Ausstieg erfolgt am Bahnhof Olympiastadion (S-Bahn) bzw. alternativ am Bahnhof Pichelsberg. Wer unsicher ist, folgt einfach dem großen blau-weißen Strom der anderen Fahrgäste – nach dem Verlassen des Bahnsteigs sind es nur noch wenige Gehminuten bis zu den Stadiontoren.
- U-Bahn-Alternative: Neben der S-Bahn fährt auch die U-Bahn-Linie U2 direkt zum U-Bahnhof Olympia-Stadion (sowie zum U-Bahnhof Neu-Westend), was eine hervorragende Alternative bei eventuellen S-Bahn-Störungen darstellt.
Stadionprogramm
Wir Herthaner
Gastronomie
Bratwurst, Bockwurst, Buletten, Brezeln , Bratkartoffeln, Pizza, Fisch- und Lachsbrötchen
Cola, Fanta, Bier (alkoholfrei)
Platzierungen und Saisonbilanzen
| Saison | Wettbewerb | Platz | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 2013/14 | 1. Bundesliga | 11 | 40:48 | 41 |
| 2012/13 | 2. Bundesliga | 1 | 65:28 | 76 |
| 2011/12 | 1. Bundesliga | 16 | 38:64 | 31 |
| 2010/11 | 2. Bundesliga | 1 | 69:28 | 74 |
| 2009/10 | 1. Bundesliga | 18 | 34:56 | 24 |
| 2008/09 | 1. Bundesliga | 4 | 48:41 | 63 |
| 2007/08 | 1. Bundesliga | 10 | 39:44 | 44 |
| 2006/07 | 1. Bundesliga | 10 | 50:55 | 44 |
| 2005/06 | 1. Bundesliga | 6 | 52:48 | 48 |
| 2004/05 | 1. Bundesliga | 4 | 59:31 | 58 |
| 2003/04 | 1. Bundesliga | 12 | 42:59 | 39 |
| 2002/03 | 1. Bundesliga | 5 | 52:43 | 54 |
| 2001/02 | 1. Bundesliga | 4 | 61:38 | 61 |
| 2000/01 | 1. Bundesliga | 5 | 58:52 | 56 |
| 1999/00 | 1. Bundesliga | 6 | 39:46 | 50 |
| 1998/99 | 1. Bundesliga | 3 | 59:32 | 62 |
| 1997/98 | 1. Bundesliga | 11 | 41:53 | 43 |
| 1996/97 | 2. Bundesliga | 3 | 57:38 | 58 |
| 1995/96 | 2. Bundesliga | 14 | 37:35 | 42 |
| 1994/95 | 2. Bundesliga | 11 | 41:45 | 32:36 |
| 1993/94 | 2. Bundesliga | 11 | 48:42 | 37:39 |
| 1992/93 | 2. Bundesliga | 5 | 82:55 | 53:39 |
| 1991/92 | 2. Bundesliga Nord | 3 | 46:41 | 35:29 |
| 1990/91 | 1. Bundesliga | 18 | 37:84 | 14:54 |
