Die erhoffte Überraschung ist ausgeblieben – die Bundesliga-Frauen des 1. FC Lokomotive Leipzig unterlagen beim SC 07 Bad Neuenahr durch drei Gegentore in der Schlussphase letztlich noch deutlich mit 0:5 (0:1).
Der SC Bad Neuenahr entwickelte vom Anstoß weg viel Druck und besaß in der Anfangsphase zwei hochkarätige Chancen. Gerade als der 1. FC Lok Leipzig im Begriff war, besser ins Spiel zu finden, fiel das erste Gegentor. Torhüterin Carolin-Sophie Härling konnte eine Flanke nicht festhalten und Nationalspielerin Celina Okoyino da Mbabi profierte davon. Nach dem Seitenwechsel hatte Lok mehr vom Spiel und besaß selbst drei gute Möglichkeiten, ließ aber einmal mehr die Konsequenz im Torabschluss vermissen. Nach dem dritten Gegentreffer resignierten die Blau-Gelben und mussten in der Folge noch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen.
Trainerstimme von Frank Tresp (1. FC Lok Leipzig): „Es ist uns nicht gelungen, an die kämpferisch starken Leistungen der letzten zwei Partien anzuknüpfen. Am Ende war dann die Luft raus, so dass das Resultat leider auch in der Höhe in Ordnung geht.“
Die Frauen des 1. FC Lok Leipzig spielten mit: Carolin-Sophie Härling – Katharina Freitag, Jenista Clark, Lysann Schneider (56. Angelina Lübcke), Anna Green – Anne Heller, Marie-Luise Herrmann, Karoline Aulrich, Kathleen Kelly – Marlene Ebermann (73. Christina Nauesse), Lisa Reichenbach (73. Marlene Ebermann)
Zuschauer: 352
Tore: 1:0 Okoyino da Mbabi (23.), 2:0 Rolser (60.), 3:0 Gregorius (81.), 4:0 Okoyino da Mbabi (83.), 5:0 Nati (88.)
Martin Scholz
