Im fünften Rückrundenspiel mussten die Frauen des 1. FC Lokomotive Leipzig die fünfte Niederlage hinnehmen. Durch das 0:3 (0:1) beim SC Freiburg sind die Hoffnungen auf einen Verbleib in der Bundesliga weiter gesunken.
Dabei waren die Leipzigerinnen im Breisgau durchaus nicht chancenlos. Bei aussichtsreichen Situationen in Tornähe fehlte aber auch im Vergleich zu den Freiburgerinnen wieder die Kaltschnäuzigkeit, um erfolgreich zum Abschluss zu kommen. So markierten die Gastgeberinnen in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit den einzigen Treffer. Nach dem Rückstand machte Lok im zweiten Durchgang das Spiel, blieb aber in der Offensive ohne Durchschlagskraft. Eigene Fehler wurden hingegen prompt mit Gegentoren bestraft.
Trainerstimme von Jürgen Brauße (Lok Leipzig): „Die Mannschaft hat ein kämpferisch gutes Niveau gezeigt. Aber mit Kampf alleine kann man keine Tore schießen. Uns fehlt in der Offensive einfach die Cleverness.“
Die Frauen des 1. FC Lokomotive Leipzig spielten mit: Härling – Aulrich (83. Reichenbach), Freitag, Schneider, Green – Heller, Szuh, Clark, Kelly – Lübcke (63. Herrmann), Ebermann
Zuschauer: 305
Tore: 1:0 Däbritz (23.), 2:0 Gidion (74.), 3:0 Hegenauer (82.)
Martin Scholz
