Der ehemalige Fußball-Profi des FC Bayern München, Markus Schupp (45), wird ab sofort beim Drittligisten VfR Aalen die neu geschaffene Position des Sportdirektors bekleiden.
Seine Aufgabe ist es, in enger Zusammenarbeit mit Vorstand, Trainer und Team eine Vereinsphilosophie und ein klares sportliches Konzept für alle Mannschaften von der Jugend bis zu den Lizenzspielern zu erstellen. Der gebürtige Pfälzer, der in den letzten Jahren unter anderem als Chef-Trainer von Wacker Burghausen und dem Karlsruher SC sowie als Co-Trainer unter Huub Stevens beim Hamburger SV und Red Bull Salzburg tätig war, wird beim württembergischen Drittligisten hierzu die Gesamtverantwortung für den Lizenzspielerbereich und den Nachwuchs übernehmen.
Der ehemalige Mittelfeldspieler und zweimalige deutsche (1. FC Kaiserslautern und FC Bayern München) und österreichische Meister (Sturm Graz) will vor allem die Strukturen und Voraussetzungen im Nachwuchsbereich des VfR Aalen professionalisieren und weiter voranbringen. Markus Schupp möchte seine gesammelten Erfahrungen aus Deutschland, Schweiz und Österreich, wo er als U19-Trainer und Leiter der Jugendakademie von Sturm Graz arbeitete, nutzen und an die jungen und aufstrebenden Talente weitergeben.
Schupp zu seiner neuen Aufgabe: „Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung und bin mir sicher, dass wir zusammen die bisherige Entwicklung auf die nächste Stufe bringen, um mittelfristig durch eine enge und intensive Zusammenarbeit im Verein und einer hervorragenden Ausbildung für junge Spieler, um den Aufstieg in die zweite Liga mitspielen zu können.“ Kurzfristig gesehen ist Markus Schupp „davon überzeugt, dass wir mit dem vorhandenen Potenzial im Verein und dem Team von Ralph Hasenhüttl schon in diesem Jahr eine gute Rolle in einer sehr ausgeglichenen dritten Liga spielen können.“
Vita Markus Schupp
• 7. Januar 1966 in Idar-Oberstein (45 Jahre alt)
• Mittelfeldspieler
• 351 Bundesliga-Spiele / 40 Tore
• Vereine als Spieler: 1984 – 1991 1. FC Kaiserslautern, 1991 – 1992 Wattenscheid 09, 1992 – 1995 FC Bayern München, 1995 – 1996 Eintracht Frankfurt, 1996 – 1997 Hamburger SV, 1997 FC Basel, 1997 – 2001 Sturm Graz
• Erfolge als Spieler: 2 x Deutscher Meister (1. FC Kaiserslautern 1991 und FC Bayern München 1994), DFB-Pokalsieger (1. FC Kaiserslautern 1990), Österreichischer Meister (Sturm Graz 1998 und 1999), ÖFB-Cup-Sieger (Sturm Graz 1999)
• Vereine als Trainer: 2002 – 2004 Sturm Graz (U19), 2004 – 2006 SV Wacker Burghausen, 2007 – 2008 Hamburger SV (Co-Trainer), 2009 Red Bull Salzburg (Co-Trainer), 2009 – 2010 Karlsruher SC
Erklärung von Präsidium und Aufsichtsrat des VfR Aalen zur Verpflichtung von Markus Schupp
1. VfR Aalen und ein Sportdirektor
• Der VfR Aalen will ein langfristiges und nachhaltiges ‚Fußballkonzept‘ implementieren, das sich in der B-Jugend bis zur Profimannschaft durchgängig wiederfindet.
• Der VfR Aalen möchte damit eine durchgängige fußballerische Vision und Identität finden, die es dann auch mittelfristig erlaubt, den einen oder anderen Jugendspieler direkt in den Profikader zu übernehmen.
• Der VfR Aalen möchte ein nachhaltiges Nachwuchskonzept aufbauen. Die Förderung der talentiertesten Nachwuchsspieler muss ein elementarer Bestandteil der Philosophie des VfR werden.
• Das Scouting – insbesondere in unserer Region – muss professionalisiert werden.
• Zusammengefasst: Wir möchten ein langfristiges Konzept mit einer adäquaten fußballspezifischen Strategie umsetzen, das auf den VfR Aalen zugeschnitten ist. Natürlich wollen wir dabei den sportlichen Erfolg – mittelfristiger Aufstieg in die zweite Liga – nicht aus den Augen verlieren.
2. Warum Markus Schupp?
Wir kennen Markus Schupp natürlich seit langen Jahren und waren – wie bekannt – ja auch schon häufiger mit ihm in Kontakt. Herr Schupp konnte uns in den zahlreichen Gesprächen zutiefst davon überzeugen, dass er die Visionen und die Strategie des VfR Aalen ohne jedes Wenn und Aber mit tragen kann und auch davon überzeugt ist. Auf Basis seiner langjährigen – auch internationalen – Erfahrung als Spieler und Trainer ist er außerdem in der Lage, neue Ideen einzubringen und diese – in Abstimmung mit dem Präsidium und den Trainern – umzusetzen. Markus Schupp verfügt über hervorragende Kontakte zu anderen Managern, Trainern und Vereinen, die es ihm erlauben werden, ein Netzwerk zu Vereinen der ersten und zweiten Liga – Stichwort Ausleihen talentierter Spieler – zum Wohle des VfR Aalen aufzubauen.
Außerdem lebt er eine Wertephilosophie, die sich mit den Vorstellungen des VfR Aalen absolut deckt.
Eines können wir Ihnen auch versprechen: Markus Schupp wurde keinesfalls als „back -up- Lösung“ für einen möglichen Trainerwechsel engagiert. Hieran haben weder der Verein noch Herr Schupp ein Interesse.
Präsidium und Aufsichtsrat
Sebastian Gehring
