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Mit dem Tabellenführer auf Augenhöhe, dennoch bei TuS Sachsenhausen mit 1:2 unterlegen

Posted on 4. Oktober 2010 by NOFB

Ein wenig enttäuscht mussten die Briesker Brandenburgliga-Knappen am Samstag die Heimreise aus Sachsenhausen antreten. Denn die Möglichkeit zum Ausgleich lag in der Schlussminute auf dem Elfmeterpunkt. Und auch spielerisch hätte sich die Mannschaft für ihren Auftritt vor 207 Zuschauern einen Punkt verdient.

Insbesondere in der Anfangsviertelstunde ließ Brieske die Gastgeber nicht ins Spiel kommen und störte den Gegner bereits aggressiv an der Mittellinie. Ein erster Angriffsversuch direkt nach dem Anpfiff über Christian Bartsch, Robert Rietschel und Stephan Lischka zeigte ein sicheres Zusammenspiel der Briesker Offensivabteilung (1.). TuS wurde in der sechsten Spielminute durch einen Freistoß von Alexander Weiss zum ersten Mal gefährlich. Auch die Knappen gelangten mit einem Freistoß vor das Tor des Gegners. Jedoch versäumten es Ralf Löwa und Georg Hübner abzustauben und die, zu diesem Zeitpunkt verdiente, Gästeführung zu erzielen. Die Briesker Abwehr war auch an diesem Tag bestens organisiert. Der Fehler zum 1:0 lag im Mittelfeld, als Lischka nicht aggressiv genug seinen Gegenspieler störte und dieser, einen langen Ball auf Paul Roller schlug. Roller, der bereits sechs Mal gegen Brieske traf, sprang am höchsten und köpfte den Ball in hohem Bogen zur 1:0-Führung der Gastgeber in die Maschen. Brieske nun sichtlich angeschlagen musste sich nach dem Rückstand neu finden. So hatten David Nerger und Marcel Lesniak für Sachsenhausen die Chance aus der Distanz zu erhöhen. Mit einem harten Schuss von Löwa in der 20. Minute waren die Knappen schlagartig zurück im Spiel. Sein Schuss auf zweiter Reihe verpasste jedoch das Tor. Brieske hatte vor der Pause noch drei Gelegenheiten. Zunächst scheiterte Lischka aus spitzem Winkel an Nico Schrobback (30.). Zehn Minuten später wurde ein Hübner-Schuss ins Toraus geklärt. Denn anschließenden Eckball verpasste Löwa mit dem Kopf ins Tor zu drücken (41.).

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie auf beiden Seiten nur selten Fahrt auf. Sachsenhausen hatte sicherlich die nötigen Kraftreserven, doch Torchancen entstanden nur aus zweiter Reihe. Wieder fehlte es an Aggressivität gegenüber dem Gegenspieler als sich Nino Purrmann in der 70. Minute auf Links durchsetzte und aus spitzem Winkel zum 2:0 erhöhte. Als der eingewechselte Nils Reichardt mit einem langen Ball in die Spitze geschickt wurde, verhielt sich die unsichere TuS-Abwehr sehr ungeschickt und brachte den Briesker Stürmer zum Fallen. Bartsch verwandelte den fälligen Strafstoß in der 82. Minute ganz souverän zum 1:2-Anschlusstreffer. Brieske drückte nun noch einmal auf den Ausgleich und wurde offensiver. Das Spiel wurde zum offenen Schlagabtausch. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff setzte sich Hübner auf der linken Seite durch und traf mit einem Schuss nur die Lattenunterkante. Als er dem wieder herausspringenden Ball nachsetzen wollte, präsentierte sich die TuS-Abwehr erneut sehr plump und Hübner kam zu Fall. Wieder war es Bartsch der sich den Ball zurechtlegte. Doch Schrobback ahnte die Ecke und parierte (89.).

„Meine Mannschaft konnte gegen Sachsenhausen ordentlich mithalten und hatten sogar die Chance zum Ausgleich, konstatierte FSV-Coach Heiko Gajewski nach dem Spiel. Am kommenden Samstag gastieren die Knappen in der zweiten Runde des FLB-Vereinspokals beim Landesklassenvertreter SV Süden Forst.

TuS 1896 Sachsenhausen: Nico Schrobback – Alexander Weiss (GK), Pascal Wolter, Marcel Hellmich, Jan Lorenz (GK, ab 88. David Hahn), Marcel Lesniak (ab 67. Dennis Klawitter), David Nerger, Paul Roller (ab 78. Martin Pilz), Robert Wiesner, Nino Purrmann, Dmytro Fomin

FSV Glückauf Brieske/Senftenberg: Steve Bonkowski (GK) – Eric Prentki, Marcel Ertel, Alexander Rabe, Uwe Bierfreund – Robert Rietschel, Christian Bartsch, Ralf Löwa, Stephan Lischka (GK, ab 75. Daniel Zerna) – Nils Reichardt, Georg Hübner

Schiedsrichter: Thomas Förster (Potsdam)
Zuschauer: 207
Tore: 1:0 Paul Roller (15.), 2:0 Nino Purrmann (70.). 2:1 Christian Bartsch (83. Foulelfmeter)

Clemens Kallasch

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