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Gegen den Wuppertaler SV soll ein Dreier her

Posted on 20. November 2008 by NOFB

Am Samstag, den 22. November tritt der SV Sandhausen um 14 Uhr am Hardtwald gegen den Wuppertaler SV an. Der WSV belegt derzeit den 15. Tabellenplatz, der SVS sollte nach der starken zweiten Hälfte beim 2:2 in Berlin wieder genug Selbstvertrauen getankt haben, um zu zeigen, wer Herr im Hause ist. Nach fünf sieglosen Partien streben die Männer von Gerd Dais wieder einen Sieg an, aber man ist gewarnt. Die Wuppertaler spielen bisher eine eher durchwachsende Saison, ließen aber vor einem Monat mit einem 1:0-Erfolg in Paderborn aufhorchen, spielten zudem 0:0 in Berlin. Die letzten drei Spiele konnten nicht gewonnen werden, am vergangenen Wochenende gab es eine 2:4-Heimniederlage gegen die wiedererstarkten Unterhachinger.

Die letzten fünf Regionalligajahre war der WSV in der oberen Tabellenhälfte anzusiedeln, vor der Saison fanden einige Veränderungen statt, ein Platz unter den ersten Zehn ist dennoch angestrebt. Auf der Trainerbank wurde Wolfgang Frank durch Christoph John (von den Amateuren des 1. FC Köln gekommen) ersetzt. Wichtige Leistungsträger mussten zudem abgegeben werden. Mit 27 Toren ging letzte Saison fast die Hälfte auf das Konto von Stürmer Mahir Saglik, der in die Bundesliga nach Wolfsburg wechselte. Von den Mittelfeldstammspielern ging Bölstler nach Ahlen, Dogan zu Union Berlin und Malura nach Offenbach. Für Saglik wurde Reichwein verpflichtet, der bisher sechs Saisontore erzielte. Sturmkollege Damm, letzte Saison elfmal erfolgreich, kann bisher mit einem Tor noch nicht an die Leistung anknüpfen. Etwas erfolgreicher im Sturm ist Heinzmann mit drei Toren. Im Mittelfeld kam bisher noch kein Spieler über ein Tor hinaus, zentral spielen dort Neuzugang Celikovic (aus Emden) oder der 35-jährige Riepietsch, der schon viele Stationen im Profifußball durchlief. Abräumer vor der Abwehr ist Jerat, auf der Außenposition spielt Zugang Markolf (aus Mainz), auch bekannt als erster fast gehörloser Profifußballer. In der Abwehr hat Trainer John schon mehrere Varianten ausprobiert, teilweise bedingt durch Verletzungen. Kapitän Weikl fiel zuletzt aus, ansonsten findet man dort Schäfer und Benny Barg, letztes Jahr noch am Hardtwald unter Vertrag. Vorsicht ist beim kopfballstarken Abwehrrecken Stuckmann geboten, er traf schon dreimal.

Die erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte hatten die Wuppertaler in den Siebziger Jahren. 1972 stieg der WSV in die Bundesliga auf und erreichte im ersten Jahr Platz vier und die UEFA-Pokal Teilnahme. Zwei Jahre erste und fünf Jahre zweite Liga folgten, bevor man 1980 für lange Zeit in der Drittklassigkeit verschwand. 1992 schaffte man für zwei Jahre nochmals die Rückkehr in die zweite Liga, zwischenzeitlich folgte dann der zwangsbedingte Absturz in die Oberliga.

Ein weiterer Traditionsverein am Hardtwald, auf geht’s SV kämpfen und siegen. Eintrittskarten gibt es bei der Sparkasse Heidelberg in den Filialen Sandhausen, Nussloch, Walldorf, Leimen und St. Ilgen. Oder online hier

Ingrid Gebert

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