Hartes Training und zahlreiche Testspiele prägten für die Frauen des 1. FC Lokomotive Leipzig das Bild der letzten Wochen, in Vorbereitung auf die Saison 2008/2009 in der zweiten Frauen-Bundesliga Staffel Nord. Einer sehr guten Leistung im letzten Testspiel gegen die Bundesliga-Mannschaft des FF USV Jena folgte am vorigen Sonntag der Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals, durch einen 8:0-Auswärtssieg bei Borussia Bocholt.
Nun galt es am heutigen Sonntag dies im ersten Punktspiel der neuen Saison zu beweisen und mit der zweiten Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam kam gleich einer der spielstärksten Mannschaften der Liga in das Leipziger Bruno-Plache-Stadion. Somit eine Standortbestimmung für die Lok-Frauen auf sehr hohem Niveau. Nach 15 Minuten lag der Ball das erste Mal im Tor der Turbinen. Die Schiedsrichterin zeigte zur Mittellinie, die Zuschauer bejubelten das Tor, welches dann wegen einer angeblichen Abseitsstellung doch nicht geben wurde. Leider nicht die einzige etwas unglückliche Situation der Schiedsrichterin in diesem Spiel.
In der 25. Minute ein Eckball für Turbine Potsdam von Rechts, Gewühl im Strafraum, Josephine Schlanke von Potsdam reagiert am Schnellsten und die Gästeführung war passiert. Nach vier Minuten lag der Ball das zweite Mal im Tor der Lok-Frauen, aber dieses Mal hatte die Schiedsrichterin gleich gepfiffen und das Tor, wegen Behinderung der Torfrau, nicht gegeben. Drei Großchancen hatte Lok Leipzig allein in der ersten Halbzeit zu verzeichnen, welche durch die in Diensten von Turbine Potsdam im Tor stehende Schweizer Nationalspielerin, Gaelle Thalmann, mit Klasse-Paraden vereitelt worden sind.
Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit fanden die Lok-Frauen gute 15 Minuten lang einfach nicht wieder in das Spiel und folgerichtig fiel in der 58. Minute das 0:2. Das 0:3 in der 84. Minute durch die Turbine Spielerin Franziska Hagemann zeigte eindrucksvoll den Unterschied zwischen beiden Mannschaften am heutigen Tage. Lok-Torfrau Sandra Schumann mit einer Unsicherheit, die Turbine Spielerinnen warten nicht darauf was passiert, sondern gehen in Richtung Ball und nutzen die sich ergebende Chance.
Ein für Turbine Potsdam verdienter Sieg, wenn dieser auch in der Klarheit dem Spielverlauf nicht gerecht wird. 166 Zuschauer verfolgten das Spiel im Bruno-Plache-Stadion.
Am nächsten Sonntag steht ein Auswärtsspiel beim Mellendorfer TV auf dem Programm.
Das nächste Heimspiel der Lok-Frauen ist am Sonntag, 21.Septmeber, Anstoß 11 Uhr und zu Gast im Bruno-Plache-Stadion ist die Mannschaft des FFC Oldesloe.
Die zweite Frauen-Mannschaft von Lok Leipzig siegte bei der SG Jößnitz mit 2:1, macht Platz drei in der Tabelle. Die B-Mädchen, erster Punktspieltag, siegten zu Hause gegen die SV Lok Engelsdorf mit 5:1. Die D/E-Mädchen bezwangen die Spielgemeinschaft SG Roter Stern-BC Eintracht Auswärts mit 3:0.
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