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Obasi Freigabe für Olympische Spiele erteilt

Posted on 22. Juli 2008 by NOFB

Wie der Bundesliga-Aufsteiger 1899 Hoffenheim mitteilte, darf Chinedu Obasi nun doch zu den Olympischen Spielen nach Peking reisen. An die Freistellung des 22-Jährigen sind jedoch bestimmte Voraussetzungen geknüpft.

„Der Druck auf den Spieler und seine Familie in Nigeria hat in den letzten Tagen ein Ausmaß angenommen, dass wir bei verantwortungsbewusstem Umgang mit diesem Thema nicht ignorieren können“, erklärte Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser den Sinneswandel. Das tadellose Verhalten des Spielers, der die Haltung seines Clubs 1899 Hoffenheim voll akzeptiert, hat laut Schindelmeiser die Entscheidung „sicher beeinflusst. Insofern unterscheidet sich die Situation deutlich von den Fällen, in denen Spieler Druck auf ihre Clubs ausüben“, so der 44-jährige Manager weiter.

„Unsere Position gegenüber dem nigerianischen Verband ist davon völlig unberührt“, wies Schindelmeiser darauf hin, dass es keine Verpflichtung gibt, den Spieler zu den Olympischen Spielen abzustellen, welche sich aus den Regularien der FIFA ergibt. Daher wurde die Freigabe des Spielers auch an Bedingungen geknüpft. So darf Obasi erst nach Beendigung des Trainingslagers in Leogang nach Südkorea reisen, wo sich die Olympia-Auswahl Nigerias zurzeit in der Vorbereitung befindet, und muss einen Tag nach dem letzten Spiel wieder in Deutschland sein. „Ich finde es großartig, dass mir der Verein die Möglichkeit gibt, an Olympia teilzunehmen und sich die für mich sehr komplizierte Situation damit entspannt“, erklärte ein erfreuter Obasi.

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