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„Wir gewinnen 1:0!“

Posted on 28. Februar 2008 by NOFB

Am kommenden Samstag ist für den SV Sandhausen die Winterpause endgültig vorbei. Dann steht mit dem Auswärtsspiel beim VfR Aalen das erste Pflichtspiel des Jahres 2008 an. Für den SVS wird es dabei darum gehen, den ersten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd zu verteidigen, um die Chance auf die Sensation – den direkten Durchmarsch in die zweite Bundesliga – weiter aufrecht zu erhalten. Vor dem Spiel in Aalen standen Kapitän Boris Kolb und Mario Göttlicher für einige Fragen zur Verfügung.

Hi Jungs, wie geht es Euch?

Kolb: Gut.

Göttlicher: Gut, danke der Nachfrage.

Wie habt Ihr Euch auf Samstag vorbereitet?

Göttlicher: Die gesamte Vorbereitung war natürlich nicht nur für Samstag, sondern für die ganze Restrückrunde. Es wird wie jedes Spiel sehr schwer werden. Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe ist, aber wir gehen das Spiel mit breiter Brust an.

Kolb: Der Trainer hat seinen Trainingsplan gemacht und durchgezogen, die Vorbereitung ging natürlich nicht speziell auf Aalen, sondern wir haben uns einen guten Stand antrainiert, der für die Rückrunde halten soll. Wir haben 14 schwere Spiele vor uns.

Boris, wenn Du auf die Hinrunde zurückblickst, was hat sich entscheidend zur Oberliga verändert?

Kolb: Das Spiel ist schneller, du hast weniger Raum und auch weniger Zeit den Ball abzuspielen. Taktisch ist die Liga auch besser, du wirst enger gedeckt, wobei man auch sagen muss, die Oberliga Baden-Württemberg ist auf einem sehr hohen Niveau. Ich habe auch ein paar Jahre in der hessischen Oberliga gespielt und finde die Oberliga BW ist mit die stärkste von allen Oberligen.

Wen siehst Du im Moment als stärksten Gegner in der Liga?

Kolb: Auf jeden Fall Aalen, zusätzlich kommen noch Ingolstadt und der FSV Frankfurt dazu. Die haben sich am Anfang der Hinrunde sehr schwer getan, aber dann am Ende gefangen und gute Ergebnisse erzielt. Dazu haben sie sich noch in der Winterpause kräftig verstärkt.

Mario, der SVS geht als Erst-Platzierter in die Rückrunde, die Erwartungen sind dementsprechend hoch. Was meinst Du, ist es eher ein Vorteil oder eher ein Nachteil?

Göttlicher: Tja, der Fokus ist natürlich jetzt erst einmal auf uns gerichtet, wir haben eine recht gute Vorrunde gespielt. Die Gegner werden sich jetzt auch möglicherweise anders auf uns vorbereiten. Die Spiele werden jetzt mit Sicherheit schwerer als zuvor.

Würdest Du sagen, die Hinrunde war schwerer als die letzte Saison bei der TSG Hoffenheim oder hat sich nicht viel geändert?

Göttlicher: Ja, also es hat sich, wenn man die beiden Runden vergleicht, nicht viel verändert. In der Regionalliga wird sehr guter Fußball gespielt, die Gegner sind alle stark. Egal ob Hoffenheim oder Sandhausen, du musst immer 100 Prozent geben.

Eure Tipps für das Spiel gegen Aalen?

Kolb: Wir wollen natürlich gewinnen, müssen aber schauen, wie das Spiel verläuft. Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden, die anderen wollen ja genauso wie wir gewinnen. Ich hoffe, es wird ein 1:0 oder 2:1 für uns.

Göttlicher: Wir verlieren nicht!

Mario, traust Du Dich auch auf ein Ergebnis zu tippen?

Göttlicher: Wir gewinnen 1:0!

Machst Du das Tor per Fallrückzieher?

Göttlicher: Da habe ich nichts dagegen. (lacht)

Am Samstag fahren alleine fünf Busse mit 250 Fans mit nach Aalen, was sagst Ihr dazu?

Kolb: Das ist natürlich super cool. Schön so etwas zu sehen, dass so viele mitfahren. Das freut mich wirklich!

Und Dein Tipp für das Spiel gegen Reutlingen? Da war oder ist ja noch eine Rechnung offen…

Kolb: Oh ja, im Hinspiel haben wir ja gegen Reutlingen ordentlich ‚einen vor den Latz geknallt’ bekommen. Da ist definitiv noch eine Rechnung offen. Wenn wir gut aus Aalen zurückkehren, werden wir natürlich alles dafür tun, um die Rechnung zu begleichen. Das Hinspiel gegen Reutlingen war wohl eines unserer schwächsten Spiele.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg.

Ingrid Gebert

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