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Viertelfinale im Westfalenpokal gewonnen

Posted on 11. Februar 2008 by NOFB

Der Oberligist Preußen Münster konnte ein umkämpftes Pokalmatch gegen den Verbandligisten SG Wattenscheid 09 mit 3:2 für sich entscheiden und zieht somit in das Halbfinale des Westfalenpokals ein.

Nach nur vier Minuten gingen die Preußen durch einen strammen Freistoß von Mehmet Kara in Führung. Der Ex-Preuße in Diensten der SG 09 Farat Toku aber konnte gegen sein ehemalige Kollegen wenig später einen Strafstoß zum zwischenzeitlichen Ausgleich verwandeln (28.). Dieser hielt allerdings nicht lange an. Nur zwei Minuten nach dem Toku getroffen hatte, gab der Oberligist die Antwort. Lauretta schob nach einem gewonnen Laufduell das Leder aus kurzer Distanz in den 09er Kasten. Kurz bevor es in die Kabinen ging, sah Preußen-Angreifer Michael Erzen die rote Karte aufgrund einer Tätlichkeit.

Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff relativierte sich die numerische Überlegenheit der Wattenscheider schon wieder. Nach einer Notbremse an Marius Sowislo wurde Youssef Yusilmen vorzeitig in die Kabine geschickt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitän Özkara zum 3:1 für Preußen Münster. 09-Coach Dirk Helmig war mit der Entschiedung des Schiedsrichters nicht zufrieden und ließ ihn das auch wissen, weshalb er vom Unparteiischen umgehend auf die Tribüne geschickt wurde. In der Schlussphase setzte die SG noch einmal zur Offensive an, konnte aber an der Niederlage nichts mehr ändern. Mehr als der Anschlusstreffer zum 3:2 durch den 09-Stürmer Khaled Merhi (88.) war für den Verbandsligisten nicht mehr drin.

Preußen Trainer Roger Schmidt sagte nach dem Spiel: „Ich bin natürlich glücklich, dass wir in der nächsten Runde sind. Meine Mannschaft hat sich vom Schiedsrichter nicht provozieren lassen, davor muss ich den Hut ziehen“ (SG 09-Homepage).

Dirk Helmig zeigte sich durchaus zufrieden mit der Leistung der Mannschaft: „Der Spieltermin war denkbar ungünstig, wir stecken noch mitten in der Vorbereitung, sind leider noch nicht bei 100 Prozent. Bei Münster ist das anders, und das hat man heute eindeutig gesehen. Dennoch haben wir uns gut verkauft, die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt.“

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