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TSV Greif: Gute Abwehrreihen ermauern torloses Remis

Posted on 5. März 2006 by NOFB

Am Ende sprachen alle von einem gerechten Unentschieden. Wobei der eine Punkt den Finken und Falken mehr helfen wird als den Greifen aus Torgelow. Beide Mannschaften wollten dieses wichtige Abstiegsduell unbedingt gewinnen. „Ich wusste, solange das Ergebnis mit zunehmender Zeit für uns stimmt, können wir hier punkten“, sagte FF-Trainer Zimmer. Doch zu Beginn der Partie war er etwas sauer auf seine Elf: „Durch Nachlässigkeiten kam Torgelow zu guten Möglichkeiten“, monierte Zimmer. So hatte Greif-Stürmer Pankau schon nach zwei Minuten die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend aufgelegten FF-Torwart Lutz. Danach waren Chancen auf beiden Seiten rar gesät. Das hatte auch den Grund, weil beide Abwehrreihen solide zu Werke gingen.

Nach der Pause versuchten die Greifen mehr Gas zu geben, aber eklatante Fehlpässe und zu wenig Durchsetzungsvermögen ließen den Angriffsschwung oft im Sande ersticken. „Sikorski hat sich kaum gezeigt“, fiel TSV-Coach Ehrke auf und stellte auch sonst wenig Positives in der Offensivabteilung seiner Mannschaft fest: „Da haben wir uns zu sehr von der Härte des Gegners beeindrucken lassen.“ Und die wenigen Möglichkeiten blieben weiterhin ungenutzt. Die größte hatte Jager in der 53. Minute, als er in Torwart Lutz seinen Meister fand. Man hatte am Ende der Partie sogar eher das Gefühl, dass die Gäste dem 1:0 näher waren als die Ehrke-Elf. Nur gut, dass sich die Greifen auf Ex-Profi Scheinhardt verlassen konnten, der besonders in der 88. Minute den drohenden Rückstand mit höchstem Einsatz verhindern konnte. „Ich bin mit diesem einen Punkt zufrieden“, sieht FF-Trainer Zimmer weiterhin eine gute Form seiner Elf. Doch im kommenden Heimspiel gegen den BAK möchte Zimmer wieder gerne einen Dreier anstreben: „Dort müssen wir dann nachlegen, denn es wird im Abstiegskampf noch heiß hergehen“, erklärt Zimmer.

Greif-Fußballchef Lehmann hätte gerne einen Sieg seiner Greifen gesehen. Stellte aber hinterher fest: „Es war ein gerechter Spielausgang. Dabei war für uns positiv, dass zweite Mal hinter einander zu Null gespielt zu haben.“

TSV Greif: Marckiewicz – Glandt, Jager, Scheinhardt, Bernstein – Trzaska, Kotula, Martens, Allert (76. Latzkow) – Sikorski, Pankau

SV Falkensee/Finkenkrug: D. Lutz – Schiemann – Hörster, M. Meier – Senf, Werner (46.Leeshue), Sliwa, Kienle (46. Gimmel) Höche – St. Lutz, Gutknecht (67. Nimscholz)

Schiedsrichter: Malter (Berlin)
Gelbe Karten: Bernstein – Sliwa, St. Lutz

Zuschauer: 720
Tore: –
Beste Spieler: Scheinhardt – D. Lutz, Schiemann

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