In einem Interview mit der Berliner Zeitung äußerte sich Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union Berlin, zuversichtlich das noch in diesem Jahr mit der Sanierung des Stadions An der Alten Försterei begonnen wird. Endscheidender Vorteil zu früheren Neubauplänen soll dabei die zweigeteilte Finanzierung sein. So soll der Bezirk Treptow-Köpenick als Besitzer des Stadions angeblich 3,2 Millionen Euro für die Sanierung und Überdachung der maroden Stehplatzränge zur Verfügung gestellt haben, um auch in Zukunft die sicherheitstechnischen Vorschriften zu erfüllen und höherklassigen Fußball im Stadtbezirk zu ermöglichen.
Für den Bau einer neuen Haupttribüne mit einem sich dahinter befindlichen Multifunktionsgebäude laufen Gespräche mit potenziellen Investoren. In die Planungen sollen auch die Fans wieder mit einbezogen werden, die sich über spezielle Aktionen an den Kosten beteiligen können. Genaue Zahlen und Pläne zum Umbau sollen aber erst veröffentlicht werden, wenn die Gespräche mit den Investoren zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen sind.
