Der 1. FC Magdeburg steht nach dem Rücktritt von Ingolf Nitschke seit gestern ohne Präsident da. Der bisherige 39-jährige Amtsinhaber begründete seine Entscheidung mit fehlendem Vertrauen seitens des Verwaltungsrates. Auf Grund anhaltender Finanzprobleme und ausstehender Prämienzahlungen gibt es bei den Elbestädtern bereits seit mehreren Wochen Spannungen. So traten am vergangenen Wochenende bereits Präsidiumsmitglied Andreas Müller und zwei Verwaltungsratsmitglieder zurück. Die Geschäfte des Europapokalsiegers von 1974 werden kommissarisch von Vizepräsident Volker Rehboldt übernommen.
