Es passiert selten und gleichzeitig stärkt es den Glauben an die Sportgerichtsbarkeit. Mannschaftskapitän Sebastian Albert hatte im Spiel des ZFC Meuselwitz gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf in der 87. Minute beim Spielstand von 0:1 die rote Karte gesehen. Bereist da sprachen die Zuschauer und danach das Fernsehen von einer Fehlentscheidung. Am Freitagnachmittag wurde mitgeteilt, dass das Verfahren des Sportgerichtes eingestellt wurde und Sebastian Alber keiner weiteren Sperre unterliegt.
Dem vorausgegangen waren die Stellungnahmen des Schiedsrichters, der in seinem Zusatzbericht vermerkte, dass er nach Einsicht der Fernsehaufzeichnung ein Fehlurteil in der betreffenden Situation gefällt hatte, sowie die des Vereins. Somit kann Sebastian Albert am Wochenende gegen den 1.FC Lok mitwirken.
ZFC-Trainer Heiko Weber sagte dazu: „Es ist müßig, zu spekulieren, ob mit ihm in den verbleibenden fünf Minuten noch ein Ausgleich gelungen wäre, aber der Freispruch ist eine korrekte Entscheidung und verdient Respekt gegenüber der Stellungnahme des Schiedsrichters.“
Birgit Seurich
